PCH-Familie

CO2 – Warum eine Kreuzfahrt trotz allem

Eine Kreuzfahrt gerade jetzt? Nie was von Fridays for future gehört? Was ist mit Greta? Was ist mit Kiel und Hamburg und allen anderen Häfen? Ignoriert ihr das? Wären nicht Berge und Wiesen oder das Meer vom Land aus auch okay?

Wir haben diese Diskussion im Elternkreis lange geführt und entschieden, wir gehen auf diese Kreuzfahrt.

Warum?

Weil es die ideale Reiseform für unsere Kinder und das geplante Vorhaben darstellt: Alle diese Kinder lieben die Seeluft, viele finden den Wind toll, ständige Bewegung tut ihnen gut. Das Schiff ist komplett barrierefrei, es gibt dort jede Menge Lagerungsmöglichkeiten für die Kinder während der Zeit auf See und wir können den Kindern mehr als nur ein Kinderhospiz und dessen Garten zeigen.

Für die Geschwisterkinder gibt es viele Angebote und wir Eltern können uns untereinander sehr gut unterhalten und hoffentlich eine entspannte Zeit miteinander verbringen.

Und das das Hotel zeigt uns die Welt, und das mit nur einer Anreise. Das heißt, die Unmengen an Gepäck, Hilfsmittel, Windeln, Nahrung müssen nur einmal transportiert werden.

Das war die „Innen“-Sicht, was ist jetzt mit der Umwelt. Natürlich will keiner sinnlos die Umwelt verschmutzen. Aus dem Grund fahren wir nicht mit irgendeinem Schiff, sondern mit der AIDAprima, einem modernen Schiff, was bei einem Ranking des NABU recht gut abschneidet.

Um im Sinne „ökologischer Fußabdruck“ keinen Schaden anzurichten, planen wir eine CO2-Kompensation.

Ziel ist es, die Reise CO2-neutral zu gestalten. Aktuell sichten wir die Angebote für solche Vorhaben. Eines davon wird umgesetzt werden. 

Wir, die teilnehmenden Familien haben gemeinsam beschlossen, die CO2-Kompensation zu finanzieren.

Autor

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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